| ARGOS: SeisComP der besondere Computer für alle (Lebens-)Lagen |
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Dank des niedrigen Preises von rund 1.800 Euro sehe er für den Seiscomp auch in den Werkshallen erhebliches Potenzial. "Weil wir ein komplett geschlossenes, lüfterloses System haben, kann sich kein feuchter Schlamm auf den Bauteilen ablagern. Der sorgt normalerweise regelmäßig für festgeklebte Lüfter oder für Kurzschlüsse." Ein sachsen-anhaltinischer Hersteller von Lochblechen hat früh geschaltet - und einen der Überlebenskünstler aus Halle in sein Werk gestellt. Zuvor war es zum Verzweifeln gewesen, erinnert sich Axel Stegemann, Systemadministrator der RM Prestara GmbH aus Raguhn. "Alle paar Monate stieg der Rechner für unsere Lagerverwaltung aus." Fett und Staub setzten sich in die Lüfter und auf die Platinen, verkleisterten Festplatten oder schlossen Leiterbahnen kurz. Mit dem Seiscomp seien Rechnerausfälle in der Lagerverwaltung bei der RM Prestara nun Vergangenheit. Trotz solcher Erfolgsmeldungen: Noch sind die meist per Internet eintreffenden Seiscomp-Bestellungen für das 24 Mitarbeiter zählende Unternehmen mit sechs Millionen Euro Jahresumsatz ein eher kleiner Posten. Die Firma setzt mit ihren Filialen in Leipzig, Halle, Dessau und Werder bei Potsdam neben der Fertigung von Industriecomputern auf weitere Standbeine. "Wir sind auch ein Systemhaus mit 3.700 festen Kunden", sagt Schulz. Als Systempartner namhafter Hersteller und Netzwerkausrüster kümmert sich Alpha 2000 um die IT-Technik in mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Dass er das richtige Gespür als Unternehmer besitzt, hat Schulz schon in der Vergangenheit bewiesen. 1991 hat er in der Fußgängerzone von Halle als kleiner PC-Händler angefangen: "Zu zweit haben wir Computer nach den Wünschen unserer Kunden zusammengeschraubt. Morgens bestellen, abends abholen - mit viel persönlicher Beratung." Das Geschäft lief, weitere Filialen kamen hinzu - bis Mitte der 90er Jahre die übermächtige Konkurrenz der Mediamärkte aufkam. "Als ich merkte, dass da keine Luft mehr blieb, habe ich mich neu orientiert und auf Netzwerke für Geschäftskunden spezialisiert." Außerdem störte Schulz, dass er als Geschäftsführer nur eine Minderheitsbeteiligung besaß. Das Sagen hatte Haupteigner Alfred Reimann, der im Auftrag des Schlagersängers Matthias Reim ("Verdammt, ich lieb' dich") Geld in Computerläden investierte. Als das Geschäftsmodell zu kippen drohte, kaufte sich Schulz gemeinsam mit dem Leiter der Leipziger Filiale aus dem Vertrag heraus. Die beiden gründeten die neue Alpha 2000, bevor das Geschäft zusammenbrach und den Sänger Reim in die Pleite riss. Unternehmer Schulz - ein Überlebenskünstler par excellence. Genau wie sein kleiner rechnender Freund auf dem Schreibtisch. Die Abteilung Wirtschaftsförderung der Stadt Halle (Saale) berichtet über unsere SeisCom-Produkte. Link |