Mitteldeutsche Zeitung: Computer für Grundschule
Förderverein initiiert Spende von Firma
Eine schöne Weihnachtsüberraschung hat die Firma alpha 2000 GmbH den Schülern der Grundschule Ahlsdorf bereitet: Mitarbeiter des Unternehmens installierten gestern im Computerkabinett zehn moderne Computer.
Die alten Geräte waren bereits seit Jahren im Einsatz und längst nicht mehr leistungsfähig genug. „Das ist eine ganz tolle Sache für uns“, brachte Lehrerin Annelie Pisarz im Namen aller Kinder, der Schulleitung und der Mitarbeiter ihre Freude und ihren Dank zum Ausdruck. Zustandegekommen ist die Spende auf Initiative des Fördervereins der Grundschule. Vereinsmitglied Thomas Pescht, der als Lehrer an derMontessori-Schule in Halle arbeitet, stellte den Kontakt zu der Computerfirma her. Und das Unternehmen konnte den Wunsch nach überraschend kurzer Wartezeit erfüllen. Wie Dietmar Schulz, GeschäftsführenderGesellschafter der alpha 2000 GmbH, sagte, betreut das Unternehmen mit Standorten in Halle, Leipzig und Potsdam als IT-Systemhaus die Netzwerktechnik in mittleren und großen Firmen, darunter auch das Mitteldeutsche Druck- und Verlagshaus.
Bei den gespendeten Computern handele es sich um Geräte, die bislang in MZ-Redaktionen genutzt und kürzlich ausgetauscht wurden. „Wir haben die am besten erhaltenen Computer ausgesucht, sie gereinigt und aufbereitet sowie Software installiert“, so Schulz. „Sie sind auf einem Stand, mit dem in einer Grundschule noch sehr gut gearbeitet werden kann.“ Für den Förderverein ist die Aktion übrigens nicht das erste Engagement in Sachen Computer. Denn dass es an der Ahlsdorfer Schule überhaupt ein Computerkabinett gibt, ist zu einem wesentlichen Teil sein Verdienst. Bisher nutzen die Schüler die Computer vor allem zum Schreiben von Texten. Künftig soll dank der modernen Geräte auch verstärkt Lernsoftware zum Einsatz kommen sowie das Internet genutzt werden. Außerdem kann sich Fördervereins-Mitglied Thomas Pescht auch vorstellen, eine Computer-Arbeitsgemeinschaft zu gründen und zu betreuen.
Quelle: MZ Jörg Müller, Foto Jürgen Lukaschek

